sri lanka

Sri Lanka ist die Perle des Indischen Ozeans. Hier findet man traumhafte Strände, einen beeindruckenden Regenwald, pompöse Bergformationen und eine artenreiche Tierwelt. Auch kulturell bietet das sonnenverwöhnte Tropenparadies einiges wie die Tempelanlagen der Weltreligionen und die Jahrelange Ceylon-Tee-Tradition. Die geheimnisvollen und artenreichen Nationalparks sowie die blütenweissen Strände mit dem blauen Meer verzaubert das atemberaubende Land.

colombo

Colombo ist die Hauptstadt und gleichzeitig die grösste Stadt Sri Lankas. Sie ist das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes. Colombo gilt als eine farbenfrohe und exotische Stadt an der Westküste der Insel. Hier leben Menschen aus allen Provinzen des Landes und aus anderen Ländern zusammen. Das historische Zentrum der Stadt, mit dem alten Parlamentsgebäude sowie Bauten kolonialer und moderner Architektur, ist das Fort. Südlich davon befindet sich das Galle Face Green. Diese Grünfläche wird beim Sonnenuntergang von vielen Einheimischen zum Austausch genutzt. Die Hauptschlagader und wichtigste Hauptverkehrsstrasse Colombos ist die Galle Road.

Tag 1-2

samstag, 20. april 2024

Endlich startete unsere grosse und langersehnte Reise nach Sri Lanka. Mit unseren Backpackers machten wir uns früh am Morgen auf den Weg zum Flughafen. Mit etwas Verspätung kamen wir am Flughafen Zürich an (Bus verspasst und dann noch in den falschen Zug gestiegen). Leider hatte unser Flugzeug dann auch noch technische Probleme, sodass wir erst mit 1,5h Verspätung abfliegen konnten. Am Abend spät landeten wir in Mumbai (Indien) und freuten uns nur noch auf das tolle Hotel in welchem wir die Nacht verbringen durften. Denn unsere Weiterreise nach Sri Lanka ging erst am nächsten Tag weiter. Doch zu unserem grossen Pech liessen uns die Zollbeamten nicht raus, da wir kein Visum hatten. Uns wurde aber in der Schweiz mitgeteilt, dass wir keine Probleme haben werden, da wir weniger als 24h Aufenthalt in Indien verbringen. Total übermüdet und mit den Nerven am Ende liessen sie uns dann mitten in der Nacht in den Transitbereich. Wir versuchten alles, um einen früheren Flug zu kriegen, aber auch dies wurde uns nicht ermöglicht. Dort angekommen erwartete uns eine grosse, laute und stinkende Halle, wo es kaum Möglichkeiten zum Sitzen, geschweige denn zum Schlafen. In einer hinteren Ecke fanden wir zum Glück ein etwas ruhigeres Plätzchen mit Stühlen. Aber zu unserem Pech konnte man auf diesen nicht schlafen, da alle mit Lehnen versehen waren. Toll! Somit mussten wir uns mit dem Flughafenboden vergnügen, um endlich mal die Beine zu strecken und etwas Schlaf zu finden. Auch dies alles andere als einfach, denn alle 5 Minuten kam eine Durchsage vom Flughafenpersonal in diversen Sprachen. Ein riesengrosser Alptraum! Mit nur wenig Schlaf durften wir dann noch bis um 12:30 Uhr weiter ausharren, bis wir endlich nach Colombo (Sri Lanka) weiterfliegen durften.

sonntag, 21. april 2024

Als wir am Nachmittag den Flughafen von Colombo verliessen, überkam uns eine riesige und feuchte Hitzewelle entgegen, mit welcher wir in Sekundenschnelle bis auf die Unterwäsche "pflötschnass" wurden. Ein freundlicher Taxifahrer fuhr uns zu unserer Unterkunft, welche wir bereits im Voraus reserviert hatten. Ein tolles Haus, mitten in einem Palmenwald. Da ging es natürlich nicht lange und Markus bereitete uns eine frische Kokosnuss zum Essen zu. Als wir die Zimmer bezogen hatten, machten wir uns zu Fuss auf die Suche nach Wasser und Essen. Schnell wurden wir mit dem Strassenverkehr konfrontiert und liefen somit immer ganz schön aufmerksam am Strassenrand entlang. In einem typischen Local-Restaurant bestellten wir uns einen Passionsfrucht-Drink (die Passionsfrucht ist hier übrigens gelb und nicht wirklich süss, sondern eher sauer) und ein typisches Gericht aus einer Eimasse namens Appa (Hoppers). Zurück im Hotel ging es diesmal früh ins Bett. Aber mit dem ganzen Jetlag und einem starken Gewitter in der Nacht wurde auch dieser Schlaf zu keinem Dornröschenschlaf.

hikkaduwa

Die Touristen, die das kleine Fischerörtchen Hikkaduwa an der Südwestküste von Sri Lanka besuchen, kommen nicht wegen der Sehenswürdigkeiten hierher, denn es gibt nur eine Handvoll unbedeutender Highlights in Hikkaduwa. Dafür besticht der Ort durch seine exotischen Traumstrände, unberührte Dschungellandschaften im Hinterland und dem Charme einer alten Fischer- und Hafenstadt. Bei geeignetem Wind, kann man hier sogar ein bisschen Surfen oder man chilled einfach nur in einer der gemütlichen Beachbars am Strand. Neben Tempeln, dem Hikkaduwasee gibt es auch noch das Tsunami Museum. Direkt im Stadtzentrum Hikkaduwas befindet sich das Denkmal für die Opfer des Tsunamis, eine riesige Buddhastatue mit einer Gedenktafel und unzähligen Fotos. Als der zerstörerische Tsunami am 26. Dezember 2004 über die Küste von Sri Lanka hereinbrach, wurde Hikkaduwa mit am schwersten getroffen. Der kleine Ort wurde fast vollständig zerstört. Über 1700 Menschen starben, als die Welle den voll besetzten Expresszug in Hikkaduwa erfasste.

Tag 3-4

montag, 22. april 2024

Um 8 Uhr wurden wir bereits wieder von unserem freundlichen Taxifahrer abgeholt, der uns direkt zu TukTuk Rental fuhr. Denn ab jetzt beginnt unser Abenteuer so richtig. Gleich angekommen ging es los mit den Fahrstunden. Ohne lange zu überlegen, wurde ich auch gleich ins kalte Wasser geschmissen und musste ans Steuer. Herje, also das Schalten mit so einem Fahrzeug wie das TukTuk ist echt nicht einfach. Ganz zu schweigen von dem gewaltigen Verkehr auf der Strasse, das Beachten des Linksverkehrs, die hupenden und rasenden Mopedfahrer, die ultimativ schnellen und grossen Ortsbusse (welche immer Vortritt haben und dies auch massiv ausnutzen) und natürlich die vielen Tiere, die sich auch gerne auf der Fahrbahn aufhalten und stehen bleiben. Schlussendlich nach 3,5 Stunden konnten wir unsere lange Reise in den Süden runter mit den TukTuks antreten.

dienstag, 23. april 2024

Die gestrige Fahrt dauerte fast 6 Stunden, und so schafften wir es aber gerade noch rechtzeitig in die Unterkunft hier in Dondaduwa (Hikkaduwa). Früh morgens ging es somit gleich los - ab ins Meer. Die Wellen hier sind riesig hoch und gewaltig. Wir müssen echt schauen, dass sich die Jungs hier nicht zu viel zumuten. Anschliessend fuhren wir an den Turtle Beach und konnten tatsächlich zwei grosse Schildkröten im Wasser entdecken. Mit Algen konnten wir sie sogar füttern und sie somit hautnah erleben. Am Abend fuhren wir nochmals dahin und durften miterleben, wie sich 100 Mini-Schildkröten auf den Weg ins offene Meer wagten. Ein unglaubliches Erlebnis und grosses Glück, dass genau heute Abend die Freilassung stattgefunden hat und wir dabei sein durften. Am Abend entdeckte Roa ein Burger-Restaurant und wir alle freuten uns riesig auf dieses Nachtessen nach diesem langen Tag. Die Burger wurden erstklassig zubereitet und die Kids fanden sogar, dass sie noch nie einen besseren Burger als diesen gegessen hätten.

galle

Ganz unten, am südwestlichen Zipfel von Sri Lanka, versteckt sich eine echte Perle, die bei keiner Rundreise über die Insel fehlen sollte, nämlich das im Jahre 1663 von den Niederländern erbaute Fort Galle mit seinem hübschen historischen Altstadtkern, der auf einer Länge von knapp 3 Kilometern fast rundherum von dicken Festungswällen und 14 Bastionen aus Korallenstein und Granitsteinen eingerahmt ist. Zusammen mit der Altstadt gehört die Festung von Galle Sri Lanka nicht nur zum Weltkulturerbe der UNESCO, sondern ist zudem in Südasien die grösste noch erhaltene europäische Festung ihrer Art. Doch neben dem berühmten Galle Fort selbst laden auch noch viele weitere schöne Orte und tolle Sehenswürdigkeiten zum Staunen, Verweilen und Erleben ein, wie zum Beispiel der wunderschöne Leuchtturm. Ausserdem wachsen an vielen Ecken die majestätischen Regenbäume mit ihren ausladenden Ästen, die einen Spaziergang durch die Strassen und Gassen nicht nur kulturell, sondern auch für Naturliebhaber zu einem besonderen Erlebnis werden lassen. 

Tag 5

mittwoch, 24. april 2024

Unsere Weiterreise verlief diesmal etwas kürzer. In knapp einer halben Stunde kamen wir in Galle an. Mitten in dem wieder etwas hektischen Städtchen haben wir die Jungs im TukTuk aus den Augen verloren. Da wir beide aber ja unseren Zielort von unserer neuen Unterkunft im Navi eingegeben hatten, dachten Nui und ich, dass wir nun einfach weiterfahren und uns dann alle am Zielort wieder vereinen. Doch während der Fahrt rief mich Markus an und teilte uns mit, dass Ihr TukTuk nicht mehr lief und Sie einen Mechaniker bräuchten. Somit machten wir Mädels uns alleine auf den Weg in unsere Unterkunft mitten im Urwald. Zum Glück kam sie mit nur circa 1h Verspätung in unserer rustikalen Villa an. Die Einheimischen hätten Ihnen sehr hilfsbereit und liebenswert geholfen und so wurde der Fehler mit der alten Zündkerze schnell entdeckt.

mittwoch, 24. april 2024

Die Villa hier ist wirklich riesig und eindrücklich. Die Affen hängen direkt über uns in den Bäumen, und während man draussen im Freien duscht, kann man ihnen zusehen, wie sie von Ast zu Ast springen. Als wir das Gepäck entladen hatten, fuhren wir diesmal nur mit einem TukTuk ins Städtchen zurück, um das historische Fort Galle vor Ort zu erforschen. In feuchtfröhlicher Hitze liefen wir in die Festung rein und konnten drinnen zahlreiche historische Gebäude und unter anderem auch den berühmten Leuchtturm entdecken. Zurück in unserer Unterkunft bereiteten wir in unserer Küche ein kleines, aber leckeres Abendessen mit Instant-Miso-Suppe zu und gingen dann mit diversen Tiergeräuschen rund um unser Haus schlafen.

unawatuna

Unawatuna ist eine Kleinstadt im Süden Sri Lankas. Dieser Ort lockte schon in den 70iger Jahren Rucksacktouristen aus aller Welt an. Unawatuna ist für ihre Korallenriffe und von Palmen gesäumten Strände wie den Unawatuna Beach oder der versteckte Jungle Beach bekannt. Hier können sich erfahrene Surfer oder auch Surfanfänger bestens mit den geeigneten Wellen vergnügen. Im angrenzenden Dschungel befindet sich die Japanische Friedenspagode, deren Stupa einen beeindruckenden Blick auf das Meer bietet. Die Sea Turtle Farm südlich der Stadt widmet sich dem Schutz der gefährdeten Meeresschildkröten.

Tag 6-7

donnerstag, 25. april 2024

Unsere tolle Unterkunft hatten wir am Morgen noch in vollen Zügen genossen und machten uns dann los zu einem Servicetechniker. Unser Houseguide begleitete uns sogar netterweise direkt an den richten Ort und alle bemühten sich, hilfsbereit die alte Zündkerze vom TukTuk zu ersetzen. Kurz darauf fuhren wir weiter zu unserer nächsten Location ins Nachbardorf Unawatuna. Auch diese Unterkunft lag wieder mitten im Dschungel und nach kurzer Suche fanden wir auch diese Traumvilla in Windeseile. Wir fühlten uns hier gleich wie zu Hause und bestellten von der einheimischen Haushaltshilfe ein selbstgekochtes Dinner für heute Abend. Als wir unser Gepäck im Haus verstaut hatten, fuhren wir auch gleich wieder weiter ans Meer runter. Denn heute wollten die Kids und Markus endlich mal ihren Traum, auf einem Surfbrett zu stehen, verwirklichen. Ich muss sagen, es sah von meinem Liegestuhl aus schon ganz gut aus. Aber morgenfrüh wollen Sie es unbedingt nochmals versuchen, denn dann sollten die Wellen perfekt für Anfänger sein. Wieder zurück in unserer Dschungel-Villa wurden wir mit dem feinen, Local-Essen verwöhnt und gingen dann bald darauf wieder ins Bett.

freitag, 26. april 2024

Wie geplant, standen alle früh auf und wir fuhren direkt an den Dewatta Beach, um erste Surferfahrungen zu sammeln. Für 1h mieteten alle (ausser ich) ein Longboard. Schnell wagten sie sich aufs offene Meer hinaus. Der Erste, der richtig lange auf einer Welle reiten konnte, war Roa. Markus kriegte bald darauf auch die Welle, als er sich ein neues Brett holte, und Nui genau dann, als wir ihr ein Zeichen gaben, dass die Stunde nun um sei. Überglücklich kamen somit alle an Land zurück, doch gleichzeitig zeigte jeder seinen demolierten Körper. Zehenriss, Bein- und Brustaufschürfungen, Kinn aufgeschlagen und noch vieles mehr. Aber anscheinend hatte sich jede Blessur gelohnt. Zurück in unserer Villa bereiteten wir uns ein tolles und leckeres Frühstück zu und machten uns gegen Mittag auf den Weg zum Unawatuna Beach. Dieser war relativ gross, doch da es momentan nicht so viele Touristen hier hatte, war es trotzdem sehr angenehm und schön. Gegen 15 Uhr fuhren wir an eine einsame Bucht Namens "Jungle Beach". Hier fanden wir extrem feinen, hellweissen Sand und ganz wenige Menschen vor. Leider hatte es aber sehr viele abgestorbene Korallen im Meer, was uns richtig traurig stimmte. Wir genossen die letzten Sonnenstrahlen, bevor wir uns auf den Heimweg begaben. Zum Znacht kochten wir uns feine und leckere Pasta aglio e olio.

weligama

 

Einer der beliebtesten Orte an der Südküste Sri Lankas ist Weligama. Der kilometerlange Sandstrand lockt jedes Jahr viele Touristen an, die vor allem eines wollen: zum ersten Mal auf einem Surfbrett stehen. Weligama war lange Zeit einer der wichtigsten Fischereihäfen Sri Lankas. Im Laufe der Jahre verlor das kleine Fischerdorf immer mehr an Bedeutung, da der Hafen von Colombo immer weiter ausgebaut wurde. Mittlerweile hat sich Weligama zu einem der beliebtesten Touristenziele an der Südküste Sri Lankas entwickelt. Auch die Infrastruktur hat sich dem Tourismus angepasst. Zahlreiche Unterkünfte, Restaurants und Geschäfte unterschiedlicher Preisklassen sind in den letzten Jahren entstanden. Trotzdem prägen auch heute noch traditionelle Fischerboote und riesige Fischmärkte das Stadtbild. Gefischt wird nach wie vor auf traditionelle Weise, und wenn man ein Stück weiter Richtung Ahangama fährt, sieht man sogar noch Fischer auf Stelzen, wie es sie nur in Sri Lanka gibt.

Tag 8-9

Samstag, 27. april 2024

Heute verlassen wir unsere schöne Villa, denn es zieht uns bereits wieder weiter nach Weligama an den berühmten Surfspot. Doch ohne Eile genossen wir es noch bis kurz vor Mittag in der Unterkunft, während draussen eine Horde Affen über unseren Köpfen fangen spielten. Für ein Erinnerungsfoto hielten wir unten am Strand an, um Nui auf der Riesenschaukel abzulichten. Nach kurzer Fahrt von knapp 45 Minuten trafen wir in der neuen Unterkunft ein. Hier ist es eher so wie in einem Backpackerhotel. Um einiges weniger luxuriös, doch auch solch eine Unterkunft gehört nun mal auf so einer langen Reise dazu. Nach einem sehr guten Essen hier im Hostel fuhren wir an den berühmten Surfspot, den Weligama Beach. Am Strand sahen wir ein paar Jungs zu, die das beliebteste Nationalspiel „Cricket“ spielten. Beim ersten Surfcenter wurden wieder Surfboards gemietet und schnell tauchten sie ab in die Wellen. Hier sind sie echt hoch und über den ganzen, langen Strand verteilt. Fängt man ganz rechts an, ist man superschnell auf der linken Seite angelangt, dort, wo sich die hohen Wellen für die Profis brechen. Nach etwas weniger als einer Stunde kamen alle wieder raus, denn ein grosses Gewitter baute sich auf. Zurück in der Unterkunft gönnten wir uns nochmals ein leckeres Abendessen.

Sonntag, 28. april 2024

Durchschwitzt wachten wir morgens auf und schlenderten noch vor dem Frühstück für einen kurzen Spaziergang ans Meer hinunter. Zurück im Hostel packten wir wieder unser Gepäck, denn für denselben Preis fanden wir etwas weiter südlich eine tolle zweistöckige Unterkunft. Fertig gepackt gönnten wir uns zum Frühstück eine gesunde und reichhaltige Granola-Bowl mit Früchten. Nur die Kids bestellten bereits wieder einen Chicken-Burger, da es mittlerweile doch fast schon Mittag geworden ist. Anschliessend ging es ab zur neuen Unterkunft und auch diesmal wurden wir nicht enttäuscht. Eine wunderschöne, helle und grosszügige Wohnung auf zwei Etagen. Schnell wurde das Gepäck verstaut und wir fuhren wieder an den Weligama Beach. Diesmal entschieden wir uns aber, einen Surfkurs zu buchen, um ein paar wichtige Skills zu erlernen. Da die Wellen um diese Uhrzeit nicht so hoch waren und wir einen Lehrer buchten, getraute nun auch ich mich auf ein Longboard. Ich muss sagen, es hat tatsächlich sehr viel Spass gemacht und ich konnte bereits auch auf ein paar Wellen reiten. Doch meine Lieblingssportart wird dies bestimmt nicht werden, denn ich bin und bleibe keine Wasserratte. Der Rest der Familie hatte natürlich noch lange nicht genug. Sie sollen es geniessen und richtig auskosten, denn solch einen super Ort, um erste Surferfahrungen zu sammeln, findet man nicht so schnell wieder.

Mirissa

 

Die malerische Bucht von Mirissa liegt an der Südküste Sri Lankas und zählt zu den schönsten Küstenabschnitten des Landes. Das beschauliche Strandörtchen hat sich in den letzten zehn Jahren durch Walbeobachtungsfahrten einen Namen gemacht. Am schönen, teils schmalen Sandstrand von Mirissa kann man baden und die tropische Landschaft geniessen, denn die idyllische Landzunge besteht aus vielen kleinen zerklüfteten, abgeschiedenen Buchten mit Palmenhain im Rücken und einer von Felsen unterbrochenen Brandung.

Tag 10-11

Montag, 28. april 2024

Diese Nacht haben alle super erholt in den grossen Doppelbetten geschlafen. Das Frühstück bestellten wir bereits einen Tag zuvor in unserer Unterkunft und wurden unglaublich verwöhnt. Es gab Pancakes, Omeletten, Brot und einen riesengrossen Früchteteller. Die Menschen hier sind zu uns Touristen wirklich alle richtig herzlich, freundlich, liebenswert und geben sich unglaublich viel Mühe, alles richtig zu machen. Eine solche Gast- und Hilfsbereitschaft haben wir auf all unseren Reisen noch nie erlebt. Gestärkt fuhren wir zum Secret Beach und parkten unser TukTuk bei einer einheimischen Familie, welche wir durch unser Parking mit einem kleinen Betrag unterstützten. Der Weg zum Strand verläuft unglaublich steil und schmal. Unten endlich angekommen erwartete uns ein idyllisches Örtchen mit zum Glück nur wenigen Besuchern. Hier konnten wir zwar nicht wie gehofft schnorcheln, da die Wellen zu hoch waren und der Untergrund zu steinig, aber dafür mal so richtig chillen und sonnenbaden. Perfekt zum Sonnenuntergang erreichten wir gerade noch rechtzeitig den berühmten „Coconat Tree Hill“ und konnten somit ein paar eindrückliche Fotos schiessen.

DIENSTAG, 29. april 2024

Für heute planten wir einen Strandtag ein. Früh am Morgen um 6:30 fuhren wir nochmals an den Coconat Hill Tree, um diesmal den Sonnenaufgang mit einzubeziehen auf dem Foto. Natürlich hofften wir auch, dass wir auf weniger Menschen treffen als gestern Abend. Zu unserem Glück, war das dann auch so und wir konnten tolle und einzigartige Fotos schiessen. Nachher ging es wieder an einen Turtle Beach. Dieser war etwas kleiner und somit sehr gemütlich und ruhig. Das Meer hier ist aber auch so aufgewühlt, und somit sieht man beim Schnorcheln fast gar nichts. Doch Roa und Markus entdeckten per Zufall tatsächlich eine schwimmende Schildkröte am Boden entlang schwimmend. Danach assen wir ein typisches Sri Lankesisches und sogar veganes Essen. Alles in Töpfen mit Liebe zubereitet und man darf so viel Essen wie man möchte. Unglaublich lecker und geschmacksintensiv. Weiter besuchten wir den etwas grösseren Strand, den Mirassa Beach. Auch hier genossen wir den Nachmittag in und am Meer. Da alles so nah an unserer Unterkunft lag, konnten wir sogar zu Fuss nach Hause laufen. Und so sahen wir dann auch am Strassenrand einen kleinen Stand, welcher die berühmten Roti zubereitete. Einmal bestellten wir den klassischen Roti mit Ei, und Roa kam endlich zu seinen langersehnten Crepes mit Schokolade. Für kein Geld wieder ein sehr leckeres Essen. Uns fehlt es hier echt an Nichts.

Matara

 

Matara ist eine Küstenstadt in der Südprovinz Sri Lankas, etwa 160 Kilometer südlich von Colombo, der Hauptstadt Sri Lankas, gelegen. Die Stadt verbindet auf perfekte Weise natürliche Schönheit, Geschichte, Kultur und köstliche Meeresfrüchte. Matara war Teil des Königreichs Ruhuna in Sri Lanka und wurde „Mapatuna“ genannt, als es unter König Weerabamapanam als Hauptstadt diente. Alte Könige bauten einen Tempel in der Stadt, die immer noch ein beliebter Ort der Anbetung für Buddhisten ist.

Tag 12

Mittwoch, 1. mai 2024

Mit drei Übernachtungen waren wir hier nun am Längsten. Nach wieder einem herzlich zubereiteten Frühstück, liefen wir runter zur Beach, um den Parrot Rock zu besteigen. Nach ca. 2h Sonnenbaden ging das Wasser so zurück, dass der Einstieg auf den Parrot Rock rauf super geklappt hatte. Tolle Aussicht aufs offene Meer und mit Sicht zum Strand und zum Coconat Tree Hill rüber. Nun verliessen wir mit den TukTuks Mirissa und freuten uns riesig auf unsere nächste Unterkunft in der Nähe von Matara. Da es schwierig war was zu finden, entschieden wir uns für eine wunderschöne, aber etwas teuere Anlage. Aber leider gab es einen Systemfehler und sie teilten uns vor Ort mit, dass wir nur ein Bungalow erhalten. Nach Langem hin und her entschieden wir uns, in eine andere Unterkunft zu ziehen, welche ganz in der Nähe war. Die Stimmung wurde so etwas getrübt. Aber nach dem Chillen auf dem Liegestuhl im Garten war dann alles wieder vergessen. Da der Strand sehr nah an der Unterkunft lag (mussten aber noch durch einen Friedhof laufen, was wirklich sehr gruselig war), wollten wir noch den Sonnenuntergang zusammen erleben. Danach machten wir uns bereit, um in der schönen Unterkunft ein Dinner zu geniessen.
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Tangalle

 

Tangalle gehört zum Distrikt Hambantota und ist ein weiteres schönes Fischerdorf an der Südküste und ebenfalls mit einem erstaunlichen 4 Meilen breiten goldenen Sandstrand gesegnet. Tangalle war 2004 auch eines der vom Tsunami betroffenen Dörfer, und ca. 1500–2000 Menschen starben im Tsunami. Vor dem Tsunami war der Lebensstil der Menschen hier eine Fischereiindustrie. Aber nach dem Tsunami tauchte ein anderer Weg auf und Tangalle wurde wegen des fantastischen Strandes von Tangalle zu einem der touristischen Orte an der Südküste. Daher sind Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Tourismus derzeit die Haupteinnahmequelle in hier.

Tag 13-14

Donnerstag, 2. mai 2024

Frühmorgens wachten wir auf und dachten, alles sei total durchnässt, da es die ganze Nacht in Strömen geregnet hatte. Aber dies war absolut nicht der Fall, denn es hatte überhaupt nicht geregnet. Das Geräusch von prasselndem Regenschauer, kam nämlich von den Ventilatoren, welche wir im Zimmer hatten. Ohne die, bekäme man hier gar kein Auge zu. Wie eventuell noch gar nicht richtig erwähnt, ist es hier unglaublich heiss und feucht. Es spielt keine grosse Rolle, ob es morgens um 6 Uhr, mittags um 12 Uhr oder spät in der Nacht ist. Es ist hier immer schwitzend heiss. Wir sind durchwegs nassgeschwitzt und sind am Stinken. Wir vermissen schon fast das Klima zu Hause :-) Ein Frühstück, welches hier eigentlich inbegriffen gewesen wäre, kriegten wir nun doch nicht (Saisonende), und daher liefen wir zu Fuss ins nächste schöne Quartiercafé. Roa und ich spielten in der Morgenhitze ein Ping Pong, während wir auf das Essen warteten. Nach einer etwas längeren TukTuk-Fahrt ins nächste Dorf Tangalle trafen wir wieder in eine grössere Unterkunft. Gleich ums Hauseck herum fanden wir einen kleinen Sandstrand, wo bereits Surfer im Wasser seine Künste zeigten. Unser Ziel war aber, den Silent Beach ganz in der Nähe zu besuchen. Dieser verspricht wahrlich, was er sagt. Total ruhig, fast keine Menschenseele und traumhaft schöner, weisser Sandstand mit vielen Palmen. Zu Hause kochten wir uns wieder feine Pasta und die Jungs frischen Tuna dazu, welcher schön das ganze Haus mit Fischgeruch verpestete.

Freitag, 3. mai 2024

Auch diese Nacht stand ich wieder mit ein paar weiteren Stichen an Beinen und Armen auf. Diesmal könnten es allenfalls Bettwanzen gewesen sein. Wäääcckkk. Das Frühstück war heute eher etwas dürftig - Rührei, Toast und eine kleine Banane, denn zum Zmittag wollten wir heute in den Pizza Hut essen gehen. Vorher ging es nochmals ans Meer zum Surfen an den Kudawella Beach. Auch hier fanden wir wieder einen menschenleeren Strand vor, mit einer winzigen Hütte, wo wir Surfboards mieten konnten. Aus den 1.5h wurden schnell 2h und die Sonne hatte leider ein paar Spuren auf allen Körpern hinterlassen. Zurück in unserer Villa, frisch geduscht und neu bekleidet, fuhren wir freudig zum Pizza Hut. Markus verliess uns und ging mit einem Einheimischen gleich gegenüber srilankesisch essen. Unsere Pizza genossen wir drei sehr, und da die Pizzas hier sehr klein zubereitet werden, bestellten wir gleich nochmals eine. Gestärkt fuhren wir nochmals an einen kleinen Strand (Secret Beach) und mussten dafür einen sehr schmalen und holperigen Weg bewältigen. An einer Kreuzung wussten wir nicht recht wohin, und als ich links in das Gebüsch blickte, sass da ein Affe und schaute uns interessiert an. Schnell fuhren wir weiter und entdeckten wieder eine wunderschöne Sandbucht. Dies war nun auch der letzte Tag am Meer für eine längere Zeit, denn Morgen geht die Reise weiter ins Landesinnere.

udawalawe

Der Udawalawe Nationalpark wurde 1972 gegründet, um den beheimaten Tierarten wie Elefanten oder Vögel Schutz zu bieten. Aufgrund seiner zentralen Lage im Süden des Landes, wurde der Park schnell ein beliebtes Ausflugsziel für Reisende. Besonders bekannt ist der Park für seine vom aussterben bedrohte Ceylon-Elefanten. Diese sind ein Stück kleiner als die afrikanische Elefanten. Heute leben in dem 300km2 grossen Nationalpark zwischen 500 und 600 Elefanten. Daher ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch bei einer Safari die imposanten Tieren beobachten zu können. Hinzu kommt, dass der Nationalpark grösstenteils aus offenen Grasland besteht und kaum Wälder beherbergt. Somit ist es einfacherer Tiere auszukundschaften, vor allem an den Wasserstellen,

Tag 15-16

samstag, 4. mai 2024

Heute Morgen ging es nun weiter ins Landesinnere, und zwar nach Unawatuna. Endlich fuhren wir durch eine wunderschöne Natur mit wenig Verkehr. Wir begegneten Kühen, Pfauen, Büffeln, einer Affenherde und natürlich vielen Strassenhunden. Das machte richtig Spass, auch wenn man ganz schön aufmerksam sein musste beim Fahren. Zum Glück war die Temperatur heute auch etwas angenehmer und nach weniger als 2h kamen wir in Unawatuna an. Unsere Unterkunft lag genau an einem kleinen Bach/Fluss. Hier tobte eine grosse Affenherde in den Bäumen herum und spielten fangen. Es wagten sich sogar einige ins Wasser rein und machten teils einen richtigen "Köpfler". So lustig, das hier so nah mitzuerleben. Markus und Roa wagten es dann auch noch ins Wasser rein und nach kürzester Zeit trafen sie auf ein paar Kinder. Diese zeigten ihnen voller Stolz die Umgebung und anschliessend spielten alle zusammen im Wasser. Dies sei ein unglaublich tolles Erlebnis gewesen und die einheimischen Kinder hätten sehr viel Spass an unseren Schweizer White-Boys gehabt. Das Mittagessen hier in der Unterkunft war leider nicht wirklich lecker und so fuhren wir nochmals ins kleinere Städtchen rein. Die Jungs assen da noch was Einheimisches, welches dann wirklich sehr fein war. Anschliessend ging es heute gleich ins Bett, da wir am nächsten Morgen, früh aufstehen mussten.

sonntag, 5. mai 2024

Wie gestern bereits angekündigt standen wir um 5 Uhr in der Früh auf, denn wir wurden von einem Guide mit seinem Safari-Jeep abgeholt. Heute stand nämlich unsere langersehnte Safari-Tour im Udawala Nationalpark auf dem Programm. Wir durften sogar ganz alleine, ohne weitere Personen den riesengrossen Jeep geniessen. Als wir im Park ankamen, war die Sonne soeben aufgegangen und wir entdeckten gleich schon beim Eingang einen Elefanten. So ging es dann auch gleich ständig weiter. Immer wieder begegneten wir einer neuen Elefantenherde. Ausschliesslich Frauen und Mütter, welche mit ihren Elefantenkinder auf Nahrungssuche waren. Ein wahrlich tolles Erlebnis, den Dickhäutern so nah zu sein. Wir waren alle richtig glücklich und euphorisch. In einem grösseren See konnten wir später noch ein paar Krokodile im Wasser sichten. Im Park gab es zusätzlich noch viele Pfaue, den berühmten grünen Vogel, Warane, Büffel, Chamäleons und von Weitem eine Wildschweinfamilie. Also mit so vielen Tieren hätten wir alle gar nicht gerechnet. Leider hatte es mich diesmal erwischt mit einer Erkältung - so ähnlich wie Markus gleich zu Beginn unserer Reise. Hatte mich dann mit Medis zugedröhnt, da uns noch eine lange TukTuk-Reise von 2,5h bevorstand. Zum Glück ging alles gut (ausser in einer überaus steilen Kurve war mein TukTuk für einen kurzen Moment nur noch auf 2 Räder) und wir kamen im wunderschönen, hochgelegenen Gebirge Ella an. Unsere nächste Unterkunft war diesmal richtig mitten im Nirgendwo. Eine steile und steinige, ca. 1m breite Strasse führte zur Unterkunft. Zum Glück waren wir richtig, denn Wenden wäre da unmöglich gewesen. Doch als wir ankamen und das Zimmer sahen, kam uns so ein mieser, übelriechender Schimmelgeruch entgegen, sodass wir sofort beschlossen, eine neue Unterkunft zu suchen. Ich war ja so froh, dass alle einverstanden waren, denn ich bin ja sehr extrem, was Gerüche angeht. Vor allem jetzt, wo ich nicht fit und gesund bin, wäre das untragbar gewesen. Zu unserem Glück fanden wir gleich in der Nähe ein megatolles Haus. Hier haben wir einen einheimischen Hausbuttler, welcher mit uns zusammenwohnt, und zusätzlich eine holländische Familie mit 3 kleinen Kindern. Alle sind sehr lieb, freundlich und es ist einfach eine ganz neue und tolle Erfahrung. Zum Nachtessen ging es dann ins Zentrum, wo wirklich viel los war und man leckeres Essen kriegte. So ein richtig cooles Backpackerfeeling herrschte hier überall. Überglücklich fielen wir ins Bett und freuten uns sehr, auf die nicht mehr ganz so tropische Feuchtigkeit und Hitze hier in Ella.

Ella

Das gemütliche Bergdorf Ella ist fast jedermanns Liebling im Hochland Sri Lankas. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Es ist wunderschön auf 1041 Metern Höhe in der Berglandschaft gelegen, umgeben von sattgrünen Teeplantagen und guter Ausgangspunkt für Ausflüge und Wanderungen in der Umgebung. Mit meist warmen Tagen und kühlen Nächten ist das Klima in Ella zudem sehr angenehm, auch wenn es, wie im Hochland der Insel üblich, auch hin und wieder gerne regnet. Die Atmosphäre im Ort ist entspannt und gelassen, gerade zur Hochsaison sind jedoch jede Menge Touristen unterwegs – ein Geheimtipp ist Ella schon länger nicht mehr.

Die Auswahl an Gästehäusern, Restaurants und Cafés, in denen man nach den Erkundungstouren ausspannen kann, ist dementsprechend hoch. Man findet neben typisch sri lankanischen Köstlichkeiten auch jede Menge westliche Gerichte.

Tag 17-18

Montag, 6. mai 2024

Hier in Ella geniessen wir es wirklich sehr. Das Klima, die tolle Atmosphäre, die eindrückliche Landschaft und das überaus gute Essen. Nach dem Frühstück in unserem Haus nahmen wir den „Little Adams Peek“ in Angriff. Ein kurzer, steiler Weg führte uns zu einem grossen und modernen Restaurant, welches nur aus Bambus gebaut wurde. Gleich daneben war der Fotostop für die schwingende Schaukel. Doch dies fanden wir ziemlich unnötig und darum ging es auch gleich weiter steil bergauf - und dies bei glühender Hitze. Oben angekommen erwartete uns ein unglaubliches Panorama. Hier oben gibt es leider ganz oft Hochnebel und man sieht dann fast gar nichts, doch wir hatten Glück. Anschliessend wagten wir es sogar noch auf einen zweiten Hügel, welcher aber wirklich nicht einfach zu bewältigen war. Zum Glück trugen wir aber alle gutes Schuhwerk, doch ich hatte schon etwas mit meiner Höhenangst zu kämpfen. Gegen Abend machten wir uns mit der hölländischen Grossfamilie und unseren beiden TukTuks auf den Weg zur „Nine Arch Bridge“. Oh, ich muss schon sagen, ich hatte da schon ein mulmiges Gefühl bei diesen schlimmen Strassenverhältnissen und den kleinen Kids hinten drin. Aber zum Glück verlief die holprige Fahrt gut und wir kamen bei wenig Nieselregen endlich an. Eine wirklich tolle und imposante Brücke. Da es dann noch angefangen hatte etwas zu regnen, ergab dieser Ort eine besondere mythische Stimmung. Da der bevorstehende Zug nicht kam und bereits die Dämmerung einbrach, machten wir uns auf den Heimweg. Am Abend gab es im Zentrum von Ella eine feine Pizza aus dem Ofen, welche uns allen super geschmeckt hatte.

Dienstag, 7. mai 2024

Gleich nach dem Frühstück wurden wir diesmal von einem TukTuk-Taxi zum Bahnhof von Ella gefahren, denn heute stand die berühmte Zugfahrt auf dem Programm. Zu unserem Staunen kam der Zug pünktlich an und wir schafften es sogar, einen Platz an der Tür zu ergattern. Zwar war jeder an einem anderen Ort, jedoch konnten wir dieses Erlebnis, einmal Zug zu fahren bei offener Tür, richtig geniessen. Wir wählten die kurze Strecke von 1h nach Haputale, um dort die Teeplantage und die Teefabrik von Lipton zu besichtigen. Als wir ankamen war es hier um einiges kälter und richtig neblig. Mit einem TukTuk-Fahrer ging es nun schnell los, hoch zu den Teeplantagen. Knapp 1h Fahrt steil hoch, zu viert im Tuktuk (Roa auf unserem Schoss), und das bei unglaublich schlechten Strassenverhältnissen. Oh jeeeeh, alle waren überglücklich, als wir endlich aussteigen durften. Dann kam die Enttäuschung. Hier gab es gar nichts zu sehen. Ausser, dass hier die höchste Stelle (2000m) der Teeplantage war. Es war auch wirklich schade, dass wir durch den Nebel keinerlei Sicht hatten. Ausser ein paar tolle Fotos von uns in den Teeplantagen zu schiessen konnte man hier somit gar nichts machen. Als ich mich dann nach der Fabrik erkundigte, meinte der Fahrer nur, ja, diese sei einiges weiter unten. Toll, echt. Als wir dort ankamen, hätten wir nochmals Eintritt zahlen müssen, und da es uns allen von der Fahrt mulmig war, wollten wir nur noch Heim und auf keinen Fall den Zug verpassen. Zum Glück konnten wir nach 1h Wartezeit endlich in den Zug einsteigen und nochmals die Fahrt an offener Tür geniessen. Zurück in unserem wunderschönen Dörfchen Ella, bestellten wir um 15:30 Uhr unser Essen im Chill Cafe. Dies genossen wir alle sehr und konnten so das Nachtessen gleich auslassen. Stattdessen machten wir es uns gemütlich in unserer Villa, um unseren letzten Abend in vollen Zügen zu geniessen.

Pottuvil

Pottuvil ist eine Stadt im Distrikt Ampara in Sri Lanka, die sich in der Ostprovinz an der Ostküste der Insel befindet. Pottuvil  liegt 4 km nördlich des beliebten Touristenziels Arugam Bay. Die beiden Orte sind historisch unbedeutend. Zwar hat es zwischen dem 3. Jahrhundert vor und dem 10. Jahrhundert nach Christus zwischen Pottuvil, Buttala und Yala zahlreiche buddhistische Klöster und Tempelanlagen gegeben, die inzwischen aber weitgehend von der Natur überwuchert wurden und nur über Trekking-Pfade zu erreichen sind. Heute leben nur noch wenige Mönche in den alten Klöstern und Felshöhlen.

Tag 19

Mittwoch, 8. mai 2024

Hier in Ella hatte es uns sehr sehr gut gefallen. Darum war der Abschied auch etwas schwerer als sonst. Unser Hausbuttler bereite uns nochmals ein reichhaltiges Frühstück vor, welches wir mit zwei Österreicher-Mädchen genossen. Die Fahrt nach Arugam Bay dauerte etwas länger. Nach einem kurzen Mittagessenstop kamen wir gegen 13:30 Uhr in Pottuvil an. Die Anlage mit den herzigen Bungalowhäusern wurde sehr schön gebaut. Hier waren wir die einzigen Gäste und wurden somit vom Personal herzlich willkommen geheissen. Die Jungs liefen noch kurz ans Meer runter, bevor der Regen kam. Einen Ausflug nach Arugam Bay liessen wir dann weg. Stattdessen genossen wir das Nichtstun und bestellten gleich hier das Abendessen. Leider waren die Portionen sehr klein und wir gingen mit etwas Hungergefühl ins Bett.

Arumgam bay

Surferort, touristisches Fischerdorf, grüne Palmen und wilde Elefanten. Aber auch geografisch ist die Arugam Bay etwas Besonderes, denn eine Brücke verbindet die Bucht mit dem Festland und lässt Reisende in eine andere Welt eintauchen. In der Arugam Bay sammelt sich seit den 60er Jahren die Surferszene. Dabei ist die traumhafte Bucht nicht als verschlafenes Hippiedorf stehengeblieben, sondern zieht nach wie vor ein aktives, kontaktfreudiges, junggebliebenes und musik-affines Publikum fernab vom Pauschaltourismus an. Viele Restaurants und Gästehäuser haben darauf reagiert und den Ort infrastrukturell gut ausgestattet.

Tag 20-21

Donnerstag, 9. mai 2024

In Arugam Bay ist es traumhaft. Die Saison beginnt hier nun und man spürt, dass laufend mehr Touristen einmarschieren. Das Hotelzimmer liegt direkt am Strand und die Strassenmeile mit den Surfshops und den feinen Restaurants liegt unweit entfernt. Wir sind echt froh, dass wir nun direkt hierhin umgezogen sind. Zum Frühstück gönnten wir uns eine leckere Müsli-Bowl, welche unten mit einem Lassi versehen war. Dann ging es an den beliebtesten Surfbeach hier, den „Elephant Rock“. Diesmal wurden die Surfboards gleich für einen halben Tag gemietet. Leider hatte es aber bereits schon sehr viele Surfer im Wasser. Die meisten waren Surfanfänger wie wir und darum war es auch nicht ganz so einfach, eine Welle zu ergattern. Auch die Wellen hier waren schon etwas höher als in Welligama. Ganz so zufrieden waren sie somit nicht mit ihrer Leistung, als sie endlich aus dem Wasser kamen – doch Spass hatte es trotzdem gemacht. Schnell ging es wieder zurück zur Unterkunft und die Jungs gingen auf Nahrungssuche. Ganz lieb kamen sie zurück und brachten uns auch ein tolles Reisgericht mit Chicken Wings mit. Da es so fein und richtig günstig war, fuhren wir am Abend nochmals dahin.

Freitag, 10. mai 2024

Um 5 Uhr in der Früh wurde Markus wach und weckte die Kids eine Stunde später. Diesmal ging es nämlich nicht erst am Abend aufs Surfbrett, sondern bereits früh am Morgen. Im Surfshop luden wir die Boards aufs TukTuk-Dach und los ging die 20-minütige Fahrt zum Surfspot. Als wir ankamen, bemerkten wir, dass der Verkäufer uns die Seile zur Befestigung an den Knöcheln und Brett nicht mitgab. Wie ärgerlich! Ohne die ging es natürlich gar nicht, und so fuhren Markus und Nui zurück, während Roa und ich am Beach warteten. Es trudelten laufend immer mehr und mehr Surfer in die Bucht rein und es wurde stets überfüllter im Meer. Endlich kamen sie daher und alle Drei stürzten sich los in die Wellen. Nui kriegte es mit ihrem etwas längeren Board superschnell hin und konnte die Wellen teils sogar sehr lange reiten (einmal sogar unter einer durch wie ein echter Profi). Roa hatte etwas mehr Mühe, aber er wollte auch gleich ein Profiboard (kleines Brett) ausprobieren. Am Ende kriegte er es mit viel Übung und Fleiss auch super hin. Zurück in Arugam Bay bestellten wir in einem herzigen Innenhof mit Sitzlounges ein köstliches Frühstück. Am Nachmittag gönnten Nui und ich uns eine Nagelbehandlung mit Lack, aber das Ergebnis liess zu wünschen übrig. Nach dem Mittagessen fuhren wir zurück in die Unterkunft und faulenzten rum, bis wir um 17 Uhr alle eine Massage gönnten. Diese hatten wir alle mehr als verdient.

Kalkudah

Kalkudah und Passekudah in Sri Lanka sind mit Kokospalmen geschmückt und bilden einen idealen Abschnitt zum Baden, Windsurfen und Wasserskifahren. Kalkudah Bay ist ein 2 km langer, breiter Strandabschnitt, der durch das vorgelagerte Riff gut geschützt ist. Der Strand von Passekudah ist breit und lang. Er erstreckt sich über eine Länge von 4 km südlich von Kalkudah. Der Strand beherbergt auch eine grosse Anzahl tropischer Fische und exotische Korallenriffe. Die kombinierten Strände von Kalkudah und Passekudah sind ideal zum Baden, da das Meer klar, ruhig und durch Riffe geschützt ist: die perfekte Kulisse zum Sonnenbaden, Windsurfen und Wasserskifahren.

Tag 22-23

Samstag, 11. mai 2024

Nach einem Rotti-Frühstück im Zentrum und einem kräftigen Espresso fuhren wir gestärkt die Küste hoch. Zum Glück war es nicht ganz so heiss und die Sonne schien nicht stark, sodass wir die ganze Fahrt im Cabrio-TukTuk auf uns nehmen konnten. Die Landschaft war hier etwas anders, wir sahen oft hinduistische Tempel, sehr viele freilaufende Kühe, die meisten Einheimischen fuhren auf alten Velos und der Verkehr war drastisch um einiges weniger. Trotzdem oder eventuell auch gleich deswegen war die TukTuk-Reise anstrengender. Reine Fahrtzeit waren es schon ca. 4h und mit der Zeit spürte man es stark in den Händen, dem Rücken und dem Po. Leider bekamen wir noch keine Bestätigung von der Unterkunft und somit fuhren wir mit einem eher misstrauischen Gefühl nach Kalkudah Bay. Zumal ich auf Google Maps sah, dass rund um das Haus gar nichts war. Zu unserem Staunen war tatsächlich ein Hausjunge vor Ort und wir durften die Villa direkt am Meer mit Pool beziehen. Wie glücklich waren wir, dass wir da nun 2 Nächste bleiben dürfen (und das ohne weitere Gäste). Als es bereits schon dunkel wurde, wagten wir uns zu Fuss heraus, denn gleich ums Eck sollte ein Restaurant zu finden sein. Beleuchtet mit ein paar Solarlampen und einer selbstgebastelten Küche mit ein paar Sitzgelegenheiten (die Holzspäne spürten wir dann schon auf unserem Hintern) bestellten wir diverse einheimische Spezialitäten. Der Besitzer kam ursprünglich von hier, hatte aber seine ganzen letzten Jahre in Deutschland verbracht. Er erzählte uns beim Essen seine Geschichte und wie er sich das hier nun vorstellte aufzubauen, um seine Rente zu verbessern. Zurück in der Villa nahmen die Kids ein langes Bad im beleuchteten Pool, bevor es ab ins Bett ging.

Sonntag, 12. mai 2024

An diesem Muttertag planten wir einen gemütlichen Tag in unserer Villa. Nui ging es nicht so gut und darum legte sie sich nach dem Frühstück nochmals ins Bett. Wir drei wollten nun mal richtig den Strand erkunden. Nach einem Schwumm im Meer merkten wir schnell, dass der riesenlange Sandstrand menschenleer war. Und wir reden hier von einem 4km langen Sandstrand. Jetzt juckte es mich, und ich liess die Jungs stehen und joggte los. Was für ein Erlebnis. Heiss war es zwar, aber die Sonne brannte nicht stark. Am Himmel waren ziemlich Wolken verhangen. Ich rannte und rannte und begegnete tatsächlich nur vier Fischern, die ihr Netz entwirrten. Eigentlich wollte ich bis zum Ende rennen, doch so im Sand war es doch ziemlich anstrengend. Somit drehte ich um und joggte zurück. Aber es wurde immer anstrengender und meine Kondition liess zu wünschen übrig – nach so einer langen Pause. Als ich es dann endlich zurück in die Villa geschafft hatte, war ich fix und fertig und genoss dann auch nur noch den Pool und den Liegestuhl.

Sigiriya

Sigiriya ist wohl die einprägsamste Kulturstätte, die Sri Lanka zu bieten hat. 200 m hoch ragt der massige Monolith mit der darauf thronenden Festung über dem fruchtbaren Land in die Luft. Der Lion Rock zählt zu den acht UNESCO-Weltkulturstätten Sri Lankas und ist eine der spektakulärsten Landmarken der Insel und ist ein beliebtes Postkartenmotiv. Die kämpferische Geschichte von zwei Halbbrüdern aus dem 5. Jahrhundert prägt die Entstehung der Felsenfestung. Neben dem fantastischen Weitblick fasziniert Sigiriya vor allem auch durch gut erhaltene Fresken wie die berühmten „Wolkenmädchen“.

Tag 24-25

Montag, 13. mai 2024

In dem Haus hatten wir alle sehr gut geschlafen und auch Nui fühlte sich schon sehr viel besser als gestern. Fertig gepackt verabschiedeten wir uns vom Hauspersonal und fuhren gleich los. Unser Ziel war es, wieder die Küste zu verlassen und ins Landesinnere nach Sigiriya zu fahren. Da wir langsam an unsere 1000 km auf unseren Tachos kamen und wir gut in der Zeit waren, beschlossen wir, hier im nächsten Dorf einen TukTuk-Mechaniker aufzusuchen, um an beiden einen Service durchzuführen. Nach ein paar lieben Wegbeschreibungen der Einheimischen fanden wir in einem Hinterhof eine grosse Werkstatt. Sofort liessen alle Mitarbeiter ihre Arbeit liegen und widmeten sich unseren Fahrzeugen. Wahnsinn echt. Das würde bei uns auch niemand machen. Wir scherzten und alberten mit ihnen herum und es wurde daraus ein wirklich lustiges Erlebnis. Nach nicht mal einer halben Stunde war alles gefixt und wir konnten die Reise fortführen. Die Strecke war leider wieder nur kilometerweit geradeaus, doch zum Glück noch nicht ganz so heiss. Nach einem Zwischenhalt um die Mittagszeit ging die Fahrt weiter. Nochmals 2h standen uns nun bevor. Langsam wurde es kritisch mit der Tankanzeige, aber ich war zuversichtlich, dass demnächst eine weitere erschien. Auf einmal kamen wir in ein Dschungelgebiet und die Strasse wurde immer schmaler. Natürlich, so auch weit und breit keine Tankstelle in Sicht. Die letzten 15 Kilometer schwitzen Roa und ich Blut, da wir echt dachten, dass wir es nicht mehr bis zur Unterkunft schafften. Zum Glück funktionierte alles. Wir luden unser Gepäck in der Unterkunft ab und Markus machte sich megalieb auf den Weg zur nächsten Tankstelle. Sein TukTuk hatte nämlich zum Glück noch etwas mehr Benzin drin gehabt. Aber dies passiert hier, glaube ich, fast jedem Mal, und wir hatten ja wahrlich nochmals Glück gehabt.

Dienstag, 14. mai 2024

Um 6 Uhr in der Früh stellten wir den Wecker, um rechtzeitig den Pidurangala Rock zu besteigen. Dieser lag nämlich gleich auf der gegenüberliegenden Seite des berühmten Lions Rock. Als wir ankamen und sofort den Berg hochliefen merkten wir schnell, dass ganz viele bereits wieder am Runterlaufen waren. Ja, den Sonnenaufgang hatten wir tatsächlich bereits verpasst. Dafür wurde der Lions Rock von der Sonne in seiner vollen Pracht beschienen. Wir waren somit auch fast alleine und konnten dieses Naturspektakel in aller Würde geniessen. Zurück in der Unterkunft packten wir unsere Rucksäcke zusammen, denn wir hatten eine weitere tolle Anlage direkt an einem See für eine Nacht gebucht. Als wir ankamen fanden wir aber nur zwei Mitarbeiter, welche die beiden Häuser am Renovieren waren. Was für ein Desaster. Ganz lieb wollten Sie uns helfen und auf die Schnelle alles wegräumen, doch für uns kam das auf keinen Fall in Frage. Da wir aber bereits online bezahlt hatten, kriegten wir das Geld nicht zurück, da Sie meinten, dass bei Ihnen nichts einbezahlt wurde. Mal schauen, ob sich da noch was machen lässt. Ich denke aber eher weniger. Schnell suchte ich was Neues in Kandy. Eigentlich wollten wir erst Morgen dahin, aber die Auswahl an Unterkünften in Kandy ist um einiges grösser. Wir fanden schnell eine tolle neue Unterkunft, wobei die Reservierung noch nicht bestätigt wurde. Wir nahmen dies in Kauf, denn der Besitzer hatte ja noch Zeit, sich bei uns zu melden. Für uns stand nämlich noch eine 2-stündige Fahrt vor uns. Nach einer Stunde Fahrt fing es auf einmal an, in Strömen zu regnen. Herjee, mit Regenschutzhülle, schlechter Sicht und miesen Strassenverhältnissen kamen wir in der Unterkunft an. Zu unserem Pech musste er uns tatsächlich wieder gehen lassen, da Roa noch ein Kind ist. Das Haus ist so in einem Steilhang gebaut, dass die Sicherheit nicht gewährleistet sei und sie definitiv keine Ausnahme machen. Wie ärgerlich. Jetzt mussten wir wieder auf Wohnungssuche und dies immer noch bei pissendem Regen. Doch zum Glück wurden wir fündig und diese Unterkunft mit dem überaus lieben Hausbesitzer war nun mehr als erfreulich. Endlich endete unsere Pechsträhne und wir genossen alle zusammen feine, leckere und selbstzubereitete Pasta.

Kandy

Kandy ist eine grosse Stadt in der Landesmitte Sri Lankas. Sie befindet sich auf einer Hochebene inmitten von Bergen mit Teeplantagen und artenreichen Regenwäldern. Im Zentrum der Stadt liegt der bei Spaziergängern beliebte, idyllische Kandy-See, der auch unter dem Namen Bogambara-See bekannt ist. Kandy ist für seine buddhistischen heiligen Stätten berühmt, darunter der Zahntempel (Sri Dalada Maligawa), zu dessen Ehren alljährlich die spektakuläre Prozession Esala Perahera stattfindet.

Tag 26-27

Mittwoch, 15. mai 2024

Nach einem herrlichen, selbstzubereiteten Frühstück in unserer Villa, fuhren wir mit den beiden TukTuks los an unsere vorletzte Unterkunft. Kandy ist ja umgeben von Bergen und die Fahrt dorthin war steil und auf engster Strasse. Schnell fanden wir zum Glück das schwarze Garagentor, welches für uns sofort geöffnet wurde. Zur Begrüssung kamen uns als erste Hunde entgegen. Zwei Golden Retriever, zwei Jagdhunde mit hängenden Ohren und langen Körpern, sowie ein eher kleinerer Hund mit einer überaus grossen Perlenkette um den Hals. Als wir unser Gepäck schnappten und zu dem Zimmer liefen, bemerkte unsere immer noch keine Tierliebhaberin Nui, das nächste Haustier. Ein monströses Wildschwein, welches den Hausbesitzern in der Coronazeit zugelaufen war. Dann kam die Besichtigung unserer Zimmer und wir staunten echt nicht schlecht. Wir bekamen zwei riesengrosse Schlafzimmer mit eigenem Bad und Balkon. Den Pool, den Billardtisch sowie das Fitnesscenter dürfen wir mitbenutzen. Nach kurzem Einrichten und Ablegen des Gepäcks ging es gleich weiter. Runter in die City, denn heute standen noch zwei Ausflüge auf dem Programm. Den berühmten Markt besuchten wir gleich als Erstes, aber da wurden wir eher recht enttäuscht. Somit ging es gleich weiter zum buddhistischen Zahntempel. Als wir das TukTuk in einer Seitenstrasse parkierten, sahen wir auf einmal einen Elefanten auf der Strasse. Dieser lief direkt in den kleinen Tempel neben uns rein. Jeden Tag um dieselbe Zeit kommt er anscheinend vorbei und die Hindus und Buddhas geben ihm zu essen und ehren ihn. Was für ein Zufall, dass wir dies genau vor Ort so miterleben durften. Als der Elefant sich wieder auf den Heimweg machte, begaben wir uns spontan nun zuerst in diese Tempelanlage. Dieser hier ist nämlich ein buddhistischer und hinduistischer Tempel. Wir machten ein paar buddhistische Zeremonien mit, bis wir in ein Zimmer geführt wurden und uns zwei Mönchen empfingen. Nur für uns machten sie eine Familien-Zeremonie, gaben uns Glück und Liebe mit auf den Weg und den Kindern viel Kraft und Ausdauer für die Schule. Jeder bekam zum Schluss eine weisse Schnur an das rechte Handgelenk. Dieses Erlebnis war einmalig und sehr eindrücklich. Anschliessend liefen wir dann zum geplanten Tempel, den berühmten Zahntempel von Kandy. Dieser war aber für uns alle eher uninteressant und eher etwas enttäuschend. Somit machten wir uns auf den Heimweg, um endlich unsere wunderschöne Unterkunft so richtig zu geniessen. 

Donnerstag, 16. mai 2024

In unseren beiden Luxuszimmer fühlten wir uns richtig wohl und konnten somit auch sehr gut schlafen. Die Nacht durch hatte es immer mal wieder geregnet, doch als wir aufstanden, sah das Wetter ganz okay aus. Nach dem Frühstück fuhren wir los, um den berühmten Ambuluwawa Tower zu besteigen. Dafür nahmen wir eine 1,5-stündige Fahrt mit dem TukTuk in Kauf. Die Fahrt führte uns durch mehrere Städtchen, und so langsam merkten wir alle, dass wir uns sehr auf zu Hause freuten. Manches haben wir nun echt gesehen und könnten darauf nun gerne verzichten wie: die stinkende und schmutzige Luft der Autos und TukTuks, das momentan so schlechte Wetter, das ewige gleiche Essen hier, der Schmutz und Abfall, welcher überall rumliegt, die stinkenden Menschen und noch vieles mehr. Aber es ist ja auch ein schönes Zeichen, dass man nach so einer langen Reise sich wieder auf zu Hause freut. Hoch oben im Gebirge kamen wir dann endlich an und hier war es sehr wolkenverhangen. Ich war gar nicht mal so traurig, denn da hochzusteigen bei guter Sicht bräuchte ja nochmals mehr Mut. Als wir merkten, dass viele wieder herunterkamen, nutzten wir die Gelegenheit und fingen die Treppen im Innenbereich an hochzulaufen. So ca. in der Hälfte kam man auf ein Plateau und von da an musste man an der Aussenwand des Turms hochsteigen. Es wurde immer enger und schmaler. Die Treppenstufen waren zum Teil weniger als 50cm breit und wenn jemand herunterkam, musste man sich sowas von schmal machen, damit man vorbeikam. Man kann sich kaum vorstellen, wie eng es zum Teil war, wenn man es nicht selbst erlebte. Man blieb mit den Hüften sogar stecken, wenn man sich nicht vorher abdrehte. So ein Glück echt, dass wir keine grosse Sicht nach unten hatten. Aber wir alle drei schafften es tatsächlich bis an die oberste und letzte Treppenstufe. Voller Stolz liefen wir wieder runter und genau da fing es wieder an zu regnen. Die ganze TukTuk-Fahrt bewältigten wir in strömendem Regen zurück in die Unterkunft. Da angekommen faulenzten wir rum und gingen früh schlafen.

Negombo

Negombo ist eine Stadt an der Westküste Sri Lankas, die nördlich der Hauptstadt Colombo liegt. In Ufernähe befinden sich die Überreste des niederländischen Forts aus dem 17. Jahrhundert, in dem heute ein Gefängnis untergebracht ist. Die von Fischerhütten gesäumte Negombo-Lagune mündet in den Hamilton-Kanal aus der niederländischen Kolonialzeit, der in südlicher Richtung bis nach Colombo führt. Die klassizistische St.Marien-Kirche wurde in den 1920er-Jahren fertiggestellt und weist religiöse Deckengemälde in kräftigen Farben auf.

Tag 28-29

Freitag, 17. mai 2024

So, heute startete unsere letzte Etappe. Wieder 100km TukTuk-Fahrt nach Negombo an die Westküste. Nach meinen Berechnungen sind es bereits einige über 1000 Kilometer, welche jeder von uns mit dem TukTuk zurückgelegt hat. Nach einem Billard und einem kleinen Frühstück fuhren wir los. Zum Glück regnete es nicht und wir bauten deshalb die TukTuks ein letztes Mal zu einem Cabriolet um. Diese Fahrt war wieder mal richtig schön. Einfach die Abgase hier sind enorm. Momentan spüren wir es alle sehr stark in der Lunge. Keine Ahnung wie die Menschen hier das so Tag für Tag aushalten können. Unsere schweizerische Frischluftlunge ist halt schon ein zartes Pflänzchen. Endlich kamen wir mit nur etwas wenig Regenschauer, kurz nach dem Mittag, hier in Negombo an. Unsere Unterkunft für die letzten zwei Nächte buchten wir uns ein Appartement direkt am Meer. Da es am Nachmittag leider nochmals etwas zu regnen begann, fuhren wir los, um noch etwas zu shoppen. Da wir ja wieder eine Küche in unserer Wohnung hatten, gab es zum Znacht mal wieder Spaghetti mit Knoblauch und Crevetten.

Samstag, 18. mai 2024

Unser letzter Tag startete heute Früh. Wir kochten uns feine Eier zum Frühstück und bereiteten die Wassermelone zu, welche uns der vorherige Hausbesitzer uns als Geschenk mitgab. Die Sonne drückte immer mehr durch und wir stürzten uns somit gleich in die Badekleider, um ein letztes Mal das Meer und die Sonne zu geniessen. Eigentlich hatten wir ja mit Gewitter gerechnet, doch das Wetter war heute auf unserer Seite. Roa spielte mit Einheimischen im Wasser, während der Vater von seinem zwanzigjährigen Sohn sich zu uns setzte und plauderte. Wir kriegten aber das Gefühl, dass er Nui mit ihm verkuppeln wollte, und somit flüchteten wir an unseren Pool vom Hotel. Gegen Mittag fuhren wir das letzte Mal mit dem TukTuk ins Zentrum, um was zu essen und letzte Besorgungen zu erledigen. Gestern sahen wir schon einen Verkaufsstand, welcher Zuckerwatte verkaufte. Dies ist ja den Kids ihr liebstes Dessert und darum kauften wir ihnen gleich zwei Stück. Als Nui die Zuckerwatte zu Hause fertig ass, viel ihr auf einmal ein Backenzahn aus. Wie ging das denn? Nui war so baff, denn bevor hatte sie gar nie bemerkt, dass dieser Zahn wackelte. Am Nachmittag fuhren wir zu TukTuk-Rental, um unsere beiden Fahrzeuge abzugeben und ihnen „Goodby“ zu sagen. Wir sind richtig froh und glücklich, dass nichts passiert ist und wir die 1400km super bewältigt haben. Nach einer Instant-Miso-Suppe zu Hause gingen wir früh schlafen, denn der Wecker klingelt heute Nacht bereits um 04:30 Uhr. Also richtig früh geht es los und wir starten den Heimweg zurück in die Schweiz. Wir freuen uns alle sehr, Euch bald wieder zu sehen.